Wunderwaffe Bärlauch

Wer an Weihnachten seine Darmflora mit einer Menge Süßigkeiten strapaziert hat, kann sie mit frischem Bärlaufsaft wieder ins Lot bringen.

Bärlauch schmeckt weniger intensiv als Knoblauch, wirkt aber ebenso blutreinigend und entschlackend. Zudem stärkt die Lauchpflanze durch viel Vitamin C allgemein die Abwehrkräfte, schwefelhaltige ätherische Öle reduzieren schädliche Keime. Und nicht zuletzt kann er auch super schmecken, z.B. in einer Kräutersuppe.

Rezeptidee: Kräutersuppe (für 2 Personen)

Eine Scheibe Frühstücksspeck würfeln und knusprig braten, wegstellen. Je eine Handvoll Petersilie, Kerbel und Blattspinat (von den Stielen abgezupft und gewaschen) mit einem Wiegemesser zerkleinern. Eine Zwiebel und eine kleine Kartoffel schälen, klein würfeln und in 3/4 Liter leicht blubbernder Geflügelbrühe gut 20 Minuten garen. 150 g Sahne zugeben und alles mit dem Mixer pürieren. Ca. 80 g Bärlauchblätter klein schneiden und mit den übrigen Kräutern in die Brühe geben. Kurz ziehen lassen, dann mit 40 g kalter Butter noch einmal aufmixen. Würzen mit etwas Zitronensaft, Salz, Muskatnuss (evtl. ein wenig Chilipulver), mit dem Speck bestreuen.