Wohnung mit Strom kühlen?

Wer keine Jalousien hat und es trotzdem angenehm kühl in den eigenen vier Wänden haben will, kommt an stromverbrauchenden Geräten nicht vorbei.

Umweltfreundlicher und billiger ist es allemal, Fensterläden oder Jalousien zu schließen, um die Hitze draußen zu halten, anstatt die heiße Wohnung mit elektrischen Geräten nachträglich abzukühlen. Ist der Sonnenschutz nicht effektiv genug oder lässt der Vermieter die Installation von Rollläden bzw. anderem Sonnenschutz außen nicht zu, dann sollte man wenigstens überlegt einkaufen: Denn viele Geräte kühlen sehr schlecht und verbrauchen dafür sehr viel Strom.

Für Abkühlung sorgen

Schnelle Abhilfe bei Sommerhitze schaffen Ventilatoren. Sie senken die Raumtemperatur zwar nur wenig, produzieren durch ihre Bewegung aber eine leichte Brise, die erfrischt. Wenn man einen Ventilator immer nur vorübergehend einsetzt, z.B. zum Vorkühlen des Schlafzimmers, steigen die Stromkosten nicht dramatisch: Ein Standventilator verbraucht 40 bis 55 Watt und ist ab rund 40 Euro erhältlich. Die meisten sind ziemlich laut. Echte Stromfresser sind Kompaktklimageräte: Sie kühlen kaum, vor allem dann, wenn die Räume größer als 20 Quadratmeter sind. Da scheint es am vernünftigsten, sich die Anschaffung solcher Geräte ganz einfach zu sparen.

Noch eine Idee: Wer an der Fassade keine Markisen, Jalousien oder Rolläden anbringen darf oder möchte, der könnte sich auch ein paar leichte Stoffbahnen vor die Fenster hängen