Wer grillt besser: Briketts oder Kohle?

Kaufen Sie Kohle oder Grillbriketts von guter Qualität: Sie sind etwas teurer, halten aber die Glut wesentlich länger. So müssen Sie nicht ständig nachlegen.

Generell gilt: Briketts brauchen noch länger als Kohle zum Vorglühen – dafür halten sie die Hitze länger. Der Vorteil: Glühen die Briketts einmal, muss man sich nur noch um das Grillgut kümmern und nicht mehr darum, ob die Glut ausreicht. Fürs kurze Grillen tuts aber auch gute Grillkohle. Sehr gut hat bei Tests Grillholzkohle aus Buchenholz abgeschnitten.

Kohle aus hartem Laubholz – ohne schädliche Zusätze wie Teer oder Erdöl – brennt besonders lang und auch sehr gleichmäßig, wenn Sie gleich große Kohlestücke verwenden. Garantiert gute Grillkohle aus Holz ohne Holzschutzmittel trägt das DIN-Prüfzeichen oder das „FSC“-Siegel. Darauf sollten Sie achten, um nicht unfreiwillig illegale Rodungen von Tropenwald zu unterstützen. Denn viel Holzkohle wird aus Südamerika importiert. Wie die Zeitschrift „Ökotest“ im Labor herausfand, schreiben Hersteller manchmal „kein Tropenholz“ auf die Verpackung, obwohl die Grillkohle von Laubholz aus tropischem Klima stammt. Verlässlich als Nachweis nachhaltiger Forstwirtschaft ist nur das „FSC“-Siegel: Die Organisation „Forest Stewardship Council“ setzt sich weltweit für den Erhalt der Wälder ein.