Wann sich ein Warmwasseranschluss lohnt

Ein Warmwasseranschluss kann den Stromverbrauch eines Geschirrspülers deutlich senken.

Da eine Spülmaschine ungefähr ein Drittel der Energie dafür benötigt, das Wasser zu erwärmen, kann ein Warmwasseranschluss etwa 30 Prozent Strom sparen – vorausgesetzt, das Wasser wird im Netz nicht elektrisch aufgeheizt. Ansonsten würde der Energieverbrauch nur verlagert.

So wird das Wasser richtig warm

Wenn das Wasser dagegen energieeffizient mit einer Solarwärmeanlage, mit Fernwärme oder einer modernen Gasheizung erwärmt wird, spart ein Warmwasseranschluss Strom und Geld. Gut für die Umwelt und für die Haushaltskasse. Was das Sparpotenzial begrenzt: Am Warmwasseranschluss arbeitet die Spülmaschine bei allen Spülgängen mit warmem Wasser, während sie normalerweise nur das Wasser für den Reinigungsgang und das Nachspülen mit Klarspüler aufheizt.

Die meisten Geschirrspüler sind problemlos ans warme Wasser anzuschließen: Es müssen nur die Ventile für Warm- und Kaltwasser vertauscht werden. Die Leitungswege sollten allerdings kurz und gut isoliert sein: Denn je länger es dauert, bis das warme Wasser in der Spülmaschine ankommt, desto mehr kühlt es ab. Dann muss doch die Spülmaschine einspringen und elektrisch nachheizen.