Strom sparen mit kleiner Pumpe

Alte Heizungspumpen sind oft überdimensioniert, das bedeutet: Ihre Leistung ist größer als es nötig wäre, um die Räume zu heizen.

Das treibt die Stromkosten unnötig in die Höhe. In vielen Heizungskellern „schuften“ Pumpen mit mehr als 100 Watt Leistung. Dabei genügt für ein normales Einfamilienhaus eine Pumpe mit fünf bis 25 Watt!

Als Faustregel gilt: 0,15 Watt elektrische Antriebsleistung pro Quadratmeter Wohnfläche sind für behagliche Wärme im Heim ausreichend. Welche Pumpe für Sie die richtige ist, können Sie mit dem „PumpenCheck“ des Bundesumweltministeriums testen: www.sparpumpe.de. Inklusive Montage durch den Heizungsprofi muss man für eine neue Pumpe Kosten von 350 bis 550 Euro kalkulieren. Das ist eine lohnende Investition, vor allem, wenn Sie mit Hilfe des Energielabels für Heizungspumpen clever einkaufen. Es teilt die Geräte in Energieeffizienzklassen ein: von A (grün, niedriger Energieverbrauch) bis G (rot, ineffizient). Wenn Sie eine Pumpe der Energieeffizienzklasse A wählen, können Sie dadurch – bei einer Lebensdauer der Geräte von circa 15 Jahren – rund 1.000 Euro Stromkosten sparen.