Preiswert oder billig?

Vorsicht bei Sonderangeboten: Vermeintliche Schnäppchen unter den Kühlschränken erweisen sich oft als extreme Strom-Schluckspechte.

Sparen Sie beim Kauf eines neuen Kühl- oder Gefriergeräts nicht an der falschen Stelle. Bei jedem Warentest zeigt sich: Die superbilligen Modelle im Sonderangebot halten die eingestellte Lagertemperatur nicht sicher ein und enthalten manchmal sogar noch die Treibhausgase FCKW oder FKW als Kühlmittel – hierzulande längst verbotene Klimakiller. Zudem verbrauchen sie viel mehr Energie.

Ein 85 cm hoher Stand-Kühlschrank der Effizienzklasse A zieht jährlich 234 kWh Strom, ein Gerät der Klasse A++ 124 kWh. Berücksichtigt man die Betriebskosten, könnte sich das Schnäppchen als teure Fehlinvestition entpuppen. Top-Geräte mit effizienter Technik und Ausstattung sind teurer. Sie sparen dennoch – bezogen auf die Lebensdauer des Geräts – Energie und Geld. Ein Vorteil für die Umwelt und für die Haushaltskasse. Für niedrigen Stromverbrauch sorgen im Kühlschrank in erster Linie eine gute Wärmedämmung und erstklassige Kompressoren. Bei dynamischer Kühlung dreht sich im Inneren ein Ventilator, dadurch kühlen die Lebensmittel noch schneller. Das Öko-Institut bietet im Internet eine Marktübersicht über die effizientesten Geräte: www.ecotopten.de.