Mikrofaser statt Chemie

Ein wenig Schrubben macht Chemie überflüssig, schont Umwelt und Geldbeutel. Mit den richtigen Hilfsmitteln wird das Fitnessprogramm nicht zu anstrengend.

Mechanisches Reinigen ist billiger und umweltfreundlicher als der Einsatz von Chemie. Wer darauf verzichtet, muss zwar etwas öfter über Schmutz drüberwischen. Doch auch hartnäckiger Schmutz weicht, wenn er vorher eingeweicht wurde – oft besser als mit aggressiven Kraftreinigern. Moderne Putzutensilien helfen scheuern: Spül- und Bodentücher aus Mikrofaser entfernen Schmutz durch ihre spezielle Faserstruktur viel besser als herkömmliche Putzlappen.

Cleverer putzen

So spart der Frühjahrsputzer Kraft und Reinigungsmittel. Bei nur leicht verschmutzten Oberflächen kommt man sogar ganz ohne Putzmittel aus. Vorsicht ist nur bei empfindlichen Armaturen geboten, hier könnten Mikrofasertücher Kratzer hinterlassen. Schmutzige Mikrofasertücher können Sie bei 60 Grad Celsius in der Waschmaschine waschen – ohne Weichspüler, der ihre mechanisch wirksame Faserstruktur beeinträchtigen würde. Auch die gute alte Bürste hat sich weiter entwickelt. Wer Decken, Wände und Böden mit einem dreieckigen Bürstenkopf am Teleskopstiel fegt, kommt mühelos in alle Ecken. Altbewährt: Mit einer ausrangierten Zahnbürste können Sie die Rückseiten der Armaturen in Bad und Küche sauber rubbeln.