Gute Luft und Wärme voll ausnützen

Mit einem Hygrometer können Sie den Grad der Feuchtigkeit kontrollieren. Teuer, aber energieeffizient: eine automatische Lüftung mit Wärmerückgewinnung.

Mediziner warnen vor trockener Heizungsluft, die die Atemwege beeinträchtigt. Ist es umgekehrt zu feucht, begünstigt dies Schimmel. Um in den eigenen vier Wänden den richtigen Mittelweg zu finden, ist ein Hygrometer nützlich. Das ist ein Messgerät, das den Wasserdampfgehalt der Raumluft anzeigt. 50 bis 55 Prozent Luftfeuchtigkeit sind im Winter optimal. Hygrometer gibt es ab acht Euro zu kaufen, elektronische Geräte ab ca. 15 Euro.

Um keine Energie zu vergeuden, müssen Gebäude immer besser gedämmt werden. Um so wichtiger wird der Luftaustausch. Komfortabler als das ständige Öffnen der Fenster ist eine automatische Lüftung mit Wärmerückgewinnung, die in Passivhäusern bereits Standard ist. Die Lüftungsanlage saugt draußen Frischluft an, wärmt sie im Wärmetauscher vor und verteilt sie in den Räumen. Umgekehrt saugt das Lüftungsgerät innen die Abluft an. Bevor es die Abluft ins Freie befördert, entzieht es ihr vier Fünftel der Wärme. Das bedeutet: Kein Wärmeverlust durch Lüften, im Gegenteil. Die Lüftungsautomatik unterstützt sogar die Heizung und spart so Energie. Allerdings lohnt sich die Investition von 5.000 bis 7.000 Euro nur in einem gut gedämmten Haus.