Gut gedämmtes Fensterglas

Ein gut gedämmter Neubau kann Wärme nur dann energiesparend speichern, wenn auch Fenster und Fensterrahmen „dicht halten“.

Bei den herkömmlichen Doppelglasscheiben dämmt die Luftschicht zwischen den Scheiben. Wesentlich effektiver sind Füllungen aus Edelgas in 24 Millimeter dicken Zweischeiben-Isolierglasfenstern: Sie halten immerhin 80 Prozent der Heizenergie „drinnen“. Ihr Wärmeverlust (U-Wert = Wärmedurchgangskoeffizient) liegt im Durchschnitt bei 1,2 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m2 K). Das bewirkt neben der Gasfüllung eine Edelmetallschicht auf dem Glas.

Dreifach hält besser

Auch bei dreifach verglasten, optimal gedämmten Fenstern sorgt eine wärmereflektierende, unsichtbare Edelmetallschicht auf den Scheiben dafür, dass die langwelligen Wärmestrahlen nicht hinaus gelangen – weil die Beschichtung sie reflektiert. Umgekehrt kommt das kurzwellige Sonnenlicht in die Räume hinein. Mit den besten U-Werten glänzen dreifache Isolierglasfenster, deren Rahmen ebenfalls gedämmt ist. Die 36 Millimeter dicken Hightech-Fenster erfüllen mit U-Werten von 0,5 bis 0,8 W/(m2 K) Passivhaus-Standard und das bedeutet: Auf der Sonnenseite des Hauses sammeln sie sogar im Winter mehr Wärme durch die Sonnenstrahlen ein, als sie nach draußen abgeben.