Energiesparen beim Surfen

Die bequemen Flatrates für das Internet verleiten viele Surfer dazu, ihre Geräte unnötig laufen zu lassen. Abschalten schont Umwelt und Geldbörse gleichermaßen.

Die realen Kosten der virtuellen Welt werden häufig unterschätzt. Eine häufig aktive Figur im Computerspiel „Second Life“ verbraucht jährlich so viel Strom wie ein Ein-Personen-Haushalt: Etwa 1.700 Kilowattstunden, schätzt das Umweltbundesamt. Wer wenigstens nach dem Surfen das externe DSL-Modem und/oder den WLAN-Router konsequent ausschaltet, entlastet Klima und Haushaltskasse.

Laut Deutscher Energie-Agentur verursacht ein WLAN-Router, der 24 Stunden täglich läuft, Betriebskosten von über 20 Euro im Jahr (Strompreis: 21,4 Cent pro kWh). Jede Mail und jede Google-Recherche kostet extra Strom. Ineffizientes Arbeiten kommt die Nutzer daher teuer zu stehen. Ein Modem mit langsamer Datenübertragung kostet zudem Zeit und Nerven. Es ist vorteilhafter, den Computer aufzurüsten und eine schnelle DSL-Verbindung zu installieren. Auch effektiver Umgang mit Suchmaschinen nützt: Wer seine Anfragen bei Internet-Suchmaschinen genau überlegt und sich präzise ausdrückt, erhält eine bessere Trefferliste. Öffnen Sie nicht alle Websites auf der Liste, sondern prüfen Sie zuerst, welche wirklich die gewünschte Auskunft versprechen.