Energielabel für Klimageräte

Wer unbedingt ein Klimagerät einsetzen möchte, sollte sich in jedem Fall für ein Gerät der besten Energieeffizienzklasse A entscheiden.

Das EU-Label teilt die Geräte in Energieeffizienzklassen ein, denen bestimmte Farben zugeordnet sind. So können sich Verbraucher besser orientieren. Das gilt auch für Klima- beziehungsweise Kühlgeräte. Seit 2013 dürfen nur noch Kühlanlagen mit den Effizienzklassen A bis D in die EU importiert und dort produziert werden. Die effizientesten Kühlanlagen werdne in die Klassen A+, A++ und A+++ eingestuft. Die neuen Stufen wurden wegen immer effizienterer Geräte notwendig. Dies regelt die sogenannte ErP-Richtlinie (das steht für Energy-related Products). Die Neuregelungen gelten für Geräte mit einer Leistung bis 12 Kilowatt.

Eine Frage des Wirkungsgrades

Die Energieeffizienzklasse sagt etwas über den Wirkungsgrad des Geräts aus. Je weniger Strom benötigt wird, um eine bestimmte Kälteleistung zu erreichen, desto effizienter arbeitet das Klimagerät. Als Vergleichsgröße dient ein fiktives Gerät mit einem festgelegten Energieverbrauch für die Kälteerzeugung. An diesem Maßstab errechnet sich, wie viel Kälte das neue Gerät aus dem Strom herausholt: Besonders viel schafft zum Beispiel die Klasse A, besonders wenig die Klasse D. Seit Anfang 2014 sind Apparate mit den Effizienzklassen C und D verboten.

Hintergrund ist der starke Anstieg beim Absatz von Klimageräten in den letzten Jahren. Pro Jahr werden in Deutschland etwa 100.000 bis 140.000 Klimageräte verkauft. Südeuropäische Staaten mit großer Hitze wie Spanien oder Italien verkaufen sogar 10-mal so viele Klimageräte Ältere Apparate haben oft einen hohen Stromverbrauch.