Absenken statt Abschalten

Dauerheizen belastet unnötig die Haushaltskasse. Doch bei längerer Abwesenheit das Heizen ganz einzustellen, ist keine intelligente Sparmaßnahme.

Die Heizanlage – z.B. während des Skiurlaubs – ganz abzuschalten, ist in einem knackig kalten Winter keine gute Idee: In Rohrleitungen kann das Wasser gefrieren, dann drohen Rohrbruch und Wasserschäden. Auch Schimmel gedeiht in der Kälte besonders gut. Wenn Sie nur ein oder zwei Tage wegfahren, ist eine Raumtemperatur von 16 bis 17 Grad Celsius angemessen. Unter zwölf Grad sollte die Temperatur jedoch niemals fallen.

Durch das Abschalten der Heizung sparen Sie weniger Energie, als wenn Sie die Temperatur nur um einige Grade reduzieren. Ganz ohne Heizung kühlen nämlich die Außenmauern der Wohnung oder des Hauses so weit aus, dass danach sehr viel Energie benötigt wird, um sie wieder zu erwärmen. Heizungsfachleute haben es gemessen: Steht die Heizanlage zwei Wochen lang nur auf Thermostat-Stufe „Frostschutz“, sinkt die Temperatur auf fünf bis sechs Grad Celsius. Bei so niedriger Temperatur wird anschließend für das Aufheizen der Wohnung mehr Heizenergie verbraucht als notwendig gewesen wäre, um die Temperatur die ganze Zeit über auf zwölf Grad zu halten. Am besten also die Thermostate auf Stufe 1 (12 Grad) oder 1-2 stellen.