Bis zu 70 Prozent Energie sparen

Mit unserem ultimativen Guide finden Sie garantiert genau den richtigen Wäschetrockner.

Früher galt der Wäschetrockner als stromfressende Umweltsünde. Heute gibt es jede Menge energieeffiziente Geräte. So viele, dass die Entscheidung für einen Trockner nicht leicht fällt. Es gibt unterschiedliche Bauformen, Ausstattungen und Energieeffizienzgrade. Ein Überblick über die Geräte erleichtert die Qual der Wahl.

Wie unterscheiden sich Trockner?

Wäschetrockner gibt es mit unterschiedlichen Funktionsweisen. Der Ablufttrockner zum Beispiel transportiert feuchte Luft per Schlauch nach draußen. Dafür braucht der Raum, in dem der Trockner ist, ein Fenster oder einen Mauerdurchbruch. Bei wem der Trockner im fensterlosen Keller steht, für den ist der Kondensationstrockner eine gute Alternative. Es leitet die Feuchtigkeit in einen Behälter. Dafür ist nur eine Steckdose notwendig. Praktisch: Die Wärme, die das Trocknen erzeugt, geht auf den Raum über. Das senkt die Heizkosten.

Mit der Wärmepumpe weniger Energie verbrauchen

Kondensationstrockner, die von einer Wärmepumpe betrieben werden, sind extrem sparsam. Christine Maginot-Rohde von HAUSGERÄTE+ erklärt: „Wärmepumpentrockner sind in der Anschaffung zwar etwas teurer, verbrauchen dafür aber bis zu 70 Prozent weniger Energie als herkömmliche Kondensationstrockner.“ Sie geben die Wärme nicht an den Raum ab, sondern nutzen sie für den nächsten Trockengang. Da die Trockentemperatur gering ist, schonen Wärmepumpentrockner die Wäsche. Wer viele Wollpullis und Seidenblusen hat, sollte also zum Kondensationstrockner greifen.

Einer für alles: der Waschtrockner

Der Waschtrockner, der wäscht, spült, schleudert und trocknet ist ein echtes Multitalent. Eine praktische Lösung – vor allem für Leute mit wenig Platz. Der Nachteil: Für den Trocken-Gang darf der Waschtrockner nicht vollgestopft sein. Trocknen kann die Maschine nämlich nur bis zu sechs Kilogramm. Sie ist als Kondensationstrockner mit und ohne Wärmepumpe zu haben.

Auf das Energielabel achten

Für einen stromsparenden Betrieb sollten Sie auf jeden Fall einen Blick auf das Energielabel werfen. Wenn Sie den auf dem Energielabel angegebenen Jahresverbrauch mit dem Preis pro Kilowattstunde (bundesweit im Schnitt 0,27 Euro/kWh) multiplizieren, wissen Sie, mit welchen Betriebskosten Sie pro Jahr rechnen müssen. Die besten Effizienzklassen (A bis A+++) erreichen nur Modelle mit Wärmepumpe. Für Kondensationstrockner zeigt das Energielabel zusätzlich die Kondensationseffizienzklasse an, die von A bis G geht. Daran erkennen Verbraucher, wie viel Feuchtigkeit der Trockner an die Raumluft abgibt. Generell gilt: umso weniger, desto besser. Waschtrockner tragen noch das alte Energielabel. Hier reichen die Energieeffizienzklassen nur von A bis G.

Wäschetrockner mit Extras

Moderne Wäschetrockner erleichtern vieles: Spezialprogramme trocknen Wolle, Seide und Outdoorkleidung. Dampfprogramme entknittern die Wäsche und es gibt sogar Sonderprogramme zum Imprägnieren von Kleidung. Einige Geräte haben einen extra niedrigen Geräuschpegel. Wichtig ist, vor dem Kauf die Optionen mit den eigenen Bedürfnissen abzugleichen.