Voller Einsatz für mehr Energieeffizienz

Um ein Umdenken bei Bürgern, Kommunen und Unternehmen zu erreichen, startete die Bundesregierung eine neue Energieeffizienz-Offensive.

Die Bundesregierung will den Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 gegenüber 2008 um 20 Prozent senken und bis 2050 halbieren. Die klimaschädlichen CO2-Emissionen sollen bis 2020 um 40 Prozent, bis 2050 um 80 bis 95 Prozent zurückgehen. Um das zu schaffen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) viele Maßnahmen ergriffen, um alle Bürger, Unternehmen und Kommunen zu motivieren, beim Gemeinschaftsprojekt Energiewende und der Steigerung der Energieeffizienz mitzumachen.

Deutschland machts effizient

Dazu gehört auch die neue, breit angelegte Informationsoffensive „Deutschland macht’s effizient“. Sie soll Bürger, Unternehmen und Kommunen umfassend informieren, sensibilisieren und motivieren, Strom und Wärme bewusst einzusetzen. Die Kampagne zeigt, wo man überall sparen und wo man sich beraten lassen kann. Sie soll zum Umdenken anregen und einen Bewusstseinswandel anstoßen. Energieeffizienz heiße nicht, im Dunkeln zu frieren, sondern ein Wohn- und Arbeitsklima zum Wohlfühlen zu schaffen und gleichzeitig Geld zu sparen, so der Ansatz. Energieeffizienz bedeute nicht Verzicht sondern Mehrwert: für den Komfort zu Hause, für die Haushaltskasse und für die Umwelt.

Mehr Geld für andere Dinge

Energieeffizienz lohne sich für jeden, so das BMWi. Wer sich energieeffizient verhalte, habe Geld übrig für andere Dinge. Und könne zudem von vielen staatlichen Beratungsangeboten und Förderprogrammen profitieren. Das gelte zum Beispiel für Bürger, die sich neue Fenster oder eine neue Heizung einbauen lassen, für Unternehmen, die ihre Produktionsprozesse optimieren oder in die Dämmung ihrer Gebäude investieren und für Kommunen, die ihre Schulen und Schwimmbäder mit Wärme aus erneuerbaren Quellen heizen oder ihre Warmwasserversorgung effizienter gestalten, hieß es.