Photovoltaik bricht weiter Rekorde

Noch nie haben Deutschlands Solaranlagen mehr Energie erzeugt als im vergangenen Monat Mai: Vier Milliarden Kilowattstunden Strom wurden landesweit aus der Sonne gewonnen.

Diese Zahl hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bekannt gegeben. Im Rekordmonat Mai deckten Photovoltaikanlagen damit etwa zehn Prozent des deutschen Stromverbrauchs ab. Das entspricht einem Plus von etwa 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Als Grund für den starken Anstieg der erzeugten Sonnenenergie nennt der BDEW das gute Wetter und den starken Ausbau der Solaranlagen.

Kritiker fordern Kürzung der Solarförderung

Mit den jüngsten Zahlen werden auch wieder jene Stimmen laut, die eine Kürzung der Solarförderung fordern. Nach Auffassung der Kritiker steuere die Politik nicht ausreichend den Ausbau der Erneuerbaren Energien und die damit verbundenen Kosten nicht ausreichend. Nach Ansicht von Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, türme sich mit Hilfe des Erneuerbare-Energien-Gesetzes eine enorme Belastung für die Verbraucher auf.

Deshalb ist es jetzt umso wichtiger, dass eine Kürzung der Solarförderung beschlossen wird, sagte Müller vor dem Hintergrund der anstehenden Gespräche zwischen der Bundesregierung und den Bundesländern. Der Vermittlungsausschuss will sich am 13. Juni unter anderem mit der Kürzung der Solarstromförderung befassen.