Nachrüstpflicht für Solaranlagen läuft ab

Die Frist für die Nachrüstung von Einspeisemanagement läuft Ende 2013 ab. Bis dahin müssen die 70.000 betroffenen Betreiber die gesetzlichen Anforderungen des Einspeisemanagments erfüllen.

Die Übergangsfrist für die Befreiung vom Einspeisemanagement für zahlreiche Photovoltaik-Anlagen läuft in Kürze ab. Betroffen sind Solarstromanlagen mit einer Leistung von mehr als 30 und bis maximal 100 Kilowatt, die in den Jahren 2009, 2010 und 2011 in Betrieb genommen wurden.

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) weist die rund 70.000 betroffenen Betreiber dieser Solarstromanlagen darauf hin, dass sie bis spätestens 1. Januar 2014 die gesetzlichen Anforderungen des Einspeisemanagements erfüllen müssen.

Hinweis des BSW-Solar: Rechtzeitig mit Nachrüstung anfangen

BSW-Solar empfiehlt betroffenen Anlagenbetreibern, sich rechtzeitig mit dem Thema zu befassen. „Von der Bestellung bis zum Einbau können leicht mehrere Wochen vergehen. Wenn die fristgerechte Umsetzung scheitert, wird die Einspeisevergütung auf Null reduziert“, warnt BSW- Solar Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig.

Der BSW-Solar weist darauf hin, dass auch vermeintlich kleinere Anlagen unter die Nachrüstpflicht fallen können. Dieser Fall tritt ein, wenn mehrere Photovoltaik-Anlagen zu einer großen zusammengefasst werden. Das kann passieren, wenn sich mehrere Anlagen auf demselben Grundstück oder in unmittelbarer räumlicher Nähe befinden und innerhalb von zwölf aufeinanderfolgenden Kalendermonaten in Betrieb genommen worden sind.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.solarwirtschaft.de/einspeisemanagement.html