Energieverbrauch in der EU sinkt

Zwischen 2006 und 2012 sank der Energieverbrauch in der Europäischen Union um acht Prozent – so das europäische Statistikamt Eurostat. Größter Energieverbraucher: Deutschland.

Laut einer Mitteilung des europäischen Statistikamts Eurostat ist der Energieverbrauch in Europa innerhalb von 6 Jahren um 8 Prozent gesunken. Während er 2006 noch bei 1,76 Millionen Tonnen Rohöleinheiten (RÖE) lag, sank er 2012 auf 1,68 Millionen Tonnen RÖE.

Am meisten Energie hat 2012 Deutschland verbraucht – allerdings mit einem deutlichen Rückgang des Verbrauchs um 9,2 Prozent. Frankreich verzeichnete einen Rückgang von 5,3 Prozent und Großbritannien schafft es sogar auf 12,2 Prozent. Insgesamt sank der Energieverbrauch in 24 Mitgliedsstaaten. An der Spitze liegt Litauen mit minus 17,0 Prozent, dicht gefolgt von Portugal mit minus 15,2 Prozent und Griechenland mit minus 14,4 Prozent.

Deutschland ist Pionier bei den erneuerbaren Energien

Es gibt aber auch Länder mit einem deutlichen Anstieg im Energieverbrauch. Estland führt mit 11,6 Prozent, gefolgt von den Niederlanden mit 2,9 Prozent, Polen mit 0,8 Prozent sowie Schweden mit einem geringen Anstieg von 0,4 Prozent.

Die fünf größten Energieerzeuger in der EU waren 2012 Frankreich mit 17 Prozent der Gesamtproduktion in der EU vor Deutschland mit 16 Prozent und Grobritannien mit 15 Prozent Anteil. Deutschland war der größte Erzeuger von erneuerbaren Energien mit 19 Prozent Anteil. Spitzenreiter bei der Kernenergie ist Frankreich mit fast 50 Prozent, gefolgt von Deutschland mit 11 Prozent.