Der „Stromspiegel“ gibt Tipps zum Energiesparen

Ein Dreipersonen-Haushalt in Deutschland kann im Jahr 1.200 Kilowattstunden Strom sparen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Bundesumweltministeriums.

Jeder Haushalt kann etwas zur Energiewende beitragen – so der Stromspiegel, den das Bundesministerium im Rahmen der Stromsparinitiative veröffentlicht hat. Das Ergebnis der Studie: Ein Dreipersonen-Haushalt in einem Mehrfamilienhaus verbraucht durchschnittlich 3.000 Kilowattstunden (kWh) im Jahr. Ein effizienter Haushalt der gleichen Größe kommt im Schnitt mit 1.800 kWh aus, schont die Umwelt und spart dabei auch noch um die 320 Euro im Jahr. Für den Stromspiegel hat das Bundesumweltministerium 110.000 Verbrauchsdaten ausgewertet.

Teilen spart Strom

Jeder Deutsche verbraucht jährlich im Schnitt 1.500 kWh. Das entspricht Stromkosten von 400 Euro im Jahr. Wird das warme Wasser elektrisch erhitzt, erhöht sich der Verbrauch um 28 Prozent oder 400 kWh. Im Mehrfamilienhaus ist der Verbrauch um ein Drittel geringer als im Einfamilienhaus, weil die Beleuchtung in Garten und Garage auf alle umgelegt wird.

Aktiv werden

Anhand der Vergleichswerte für unterschiedliche Haushaltsgrößen sollen Privathaushalte ihren Verbrauch bewerten und gezielt Strom sparen. Der Stromspiegel mit konkreten Tipps und Beratungsangebote ist unter www.die-stromsparinitiative.de zu finden. Projektpartner sind neben dem Umweltministerium der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen, die EnergieAgentur NRW, co2online, die HEA, das Öko-Institut, der BDEW und der VKU sowie der Deutsche Mieterbund und die Verbraucherzentrale Energieberatung.