Batterierecycling: 20 Jahre grüne Sammelboxen

Immer mehr Altbatterien finden ihren Weg in grüne Sammelbehälter. Dennoch könnte die Quote höher sein.

Seit 20 Jahren stehen sie in Baumärkten, Drogerien und Lebensmittelmärkten: Batterieboxen, in die Verbraucher ihre Altbatterien kostenfrei abgeben können. Rund 47 Prozent der Altbatterien finden inzwischen den Weg in die grünen Sammelbehälter.

Rückgabequote noch ausbaufähig

Die Rückgabequote für Altbatterien hat sich in den letzten zehn Jahren leicht erhöht. Sie könnte aber noch höher sein, sagt Falk Petrikowski vom Umweltbundesamt. Denn gesetzlich sind alle Verbraucher dazu verpflichtet, ihre Altbatterien zurückzubringen. Dennoch landen immer noch zu viele verbrauchte Batterien in der Restmülltonne. „Die Hemmschwelle ist relativ gering, eine kleine Knopfzelle in den Restmüll zu werfen“, sagt Falk Petrikowski.

Hersteller für Einhaltung der Quote verantwortlich

In Deutschland gibt es bundesweit rund 180.000 Sammelstellen für Knopfzellen und Alkali-Mangan-Batterien. Grundlage für die Behälter ist die 1998 in Kraft getretene Batterieverordnung. Damit waren Batteriehersteller dazu verpflichtet, mit Schwermetallen belastete Batterien umweltverträglich zu entsorgen. Europaweit ist dabei eine Quote von 45 Prozent vorgesehen. Für die Einhaltung müssen die Hersteller selbst sorgen.