1 Million Elektroautos

Weltweit erwarten Forscher bis zum Jahr 2016 ein Wachstum auf 1 Million E-Fahrzeuge. Die größte Nachfrage sehen sie in USA, Japan und China.

Nach einer Analyse des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) waren Anfang 2014 weltweit 405.000 Elektrofahrzeuge angemeldet. Anfang 2012 waren es knapp 100.000, Anfang 2013 rund 200.000. Bei gleichem Zuwachs würden Anfang 2016 mehr als 1 Million E-Fahrzeuge weltweit unterwegs sein, errechneten die ZSW-Forscher.

Nach der Analyse findet die größte Nachfrage nach E-Mobilen in den weltweiten Leitmärkten USA, Japan und China statt. Deutschland folgt nach Frankreich, Holland und Norwegen erst auf dem siebten Platz. Davon, dass vor allem Länder mit Marktanreiz-Programmen vorne liegen, profitieren die Leitanbieter Nissan mit dem „Leaf“, General Motors mit dem „Volt“, der in Deutschland als Opel „Ampera“ verkauft wird, und Toyota mit dem „Prius Plug-in“. Die Lithium-Ionen-Batterien für die E-Autos stammen hauptsächlich aus Asien. Laut dem ZSW braucht Deutschland einen koordinierten strategischen Ansatz zur Etablierung einer deutschen Batterieproduktion.

In die Analyse eingerechnet wurden Autos mit batterieelektrischem Antrieb, Range Extender und Plug-in-Hybride. Nicht mitgezählt wurden Krafträder, LKW und Busse sowie die inzwischen mehr als 6 Mio. Full-Hybrid-Fahrzeuge.