Schweißen verbindet

Sie sind jung und engagiert. Vier Azubis aus dem Ausbildungszentrum der SWK haben
freiwillig am Bezirkswettbewerb „Jugend schweißt 2015“ teilgenommen.

Schweißen erfordert
eine
hohe Konzentration
und eine
ruhige Hand.

view - die agentur / Martin Goldhahn

Samstagmorgen. Der Parkplatz
vor der Schweißtechnischen Kursstätte
des DVS in Kaiserslautern
füllt sich. 21 junge Männer bringen
ihre persönliche Schutzausrüstung
in das Gebäude. Die vier SWKler
sind gut vorbereitet. Ihr Ausbilder
Patric
Pitschi
hat seine Lehrlinge
gern unterstützt. In der Woche vor
dem Wettbewerb hatten sie ausreichend
Gelegenheit, sich in den gewählten
Disziplinen vorzubereiten.
Albert Bandi sieht seine Stärke im
Lichtbogenhandschweißen. Moritz
Stabel, Mechatroniker im zweiten
Lehrjahr, und der Gastauszubildende
Willi Felert von den Stadtwerken
Ramstein-Miesenbach haben sich
für das Wolfram-Inertgasschweißen
entschieden. Axel Arendmeier tritt
im Gasschweißen an. Die Ergebnisse
waren gut. Jetzt braucht es
gute Nerven und das Quäntchen
Glück, um auch im Wettbewerb das
Erlernte unter Beweis zu stellen.
Entspannt stellen sich die vier der
Herausforderung. Denn Schweißen
braucht eine ruhige Hand.

Große Verantwortung

Wer im Rohrleitungs- oder im
Stahlkonstruktionsbau als Schweißer
tätig ist, übernimmt eine große
Verantwortung. Nicht entdeckte
unsachgemäße Verbindungen können
zu dramatischen Folgen führen.
Daher werden an die Ausbildung
der Schweißer hohe Anforderungen
gestellt. Wer nach einer intensiven
Vorbereitungszeit die Schweißerprüfung
ablegt und einen Schweißerbrief
erhält, darf nach dem festgelegten
Verfahren in seiner Disziplin
schweißen. Im zweijährigen Turnus
steht dann eine Überprüfung an.

Der Wettbewerb

Alle vier SWKler haben die theoretische Prüfung bestanden und eine Teilnehmerurkunde
erhalten. Albert Bandi und Axel Arendmeier haben in ihrer Disziplin jeweils
den zweiten Platz belegt.

view - die agentur / Reiner Voß

Zum elften Mal hat der DVS Deutscher
Verband für Schweißen und
verwandte Verfahren zu seinem Jugend-
Wettbewerb aufgerufen. Unter
dem Motto „Jugend schweißt“ wird der Wettbewerb auf Bezirks-,
Landes- und Bundesebene ausgetragen.
Obwohl sich die Auszubildenden
während ihrer Berufsausbildung
mit verschiedenen Schweißtechniken
vertraut machen, mussten sie
sich zur Teilnahme an dem Wettbewerb
auf ihre Stärken besinnen.
Denn die Teilnahme war nur in einer
Disziplin möglich. Gewählt werden
konnte zwischen Lichtbogenhandschweißen,
Metall-Aktivgasschweißen,
Wolfram-Inertgasschweißen
und Gasschweißen.

Begehrte Sachpreise

Den Siegern des Wettbewerbs
winkten attraktive Sachpreise.
SWK, einer der Sponsoren der Veranstaltung,
stiftete einen modernen
Automatikschweißhelm. Das
Visier ist mit einem Sensor ausgestattet.
Bei UV-Einstrahlung dunkelt
er ab. Schutzstufe, Sensitivität
und die Verzögerungszeit sind
individuell einstellbar. Ein solcher
Helm erleichtert einen präzisen
Schweißvorgang. Alle Teilnehmer
erhielten vom DVS eine komplette
Schutzausrüstung
mit Lederschürze,
Handschuhen und Visier.


Ausgezeichnete Azubis

Im Ausbildungszentrum der SWK
hat es bei der Teilabschlussprüfung
1 die Einsen nur so gehagelt.
Bei den Anlagenmechanikern Einsatzgebiet
Rohrsystemtechnik legte
Albert Bandi die praktische und
die schriftliche Prüfung mit der
Bestnote ab. Im praktischen Teil
erzielte Willi Felert die Note „sehr
gut“. Auch die drei Elektroniker für Betriebstechnik konnten glänzen.
Max Fischer schnitt in beiden Teilen
mit Eins ab, Johannes Schneider
und Michael Zeigermann jeweils
in der praktischen Prüfung.
Felert und Fischer, bei den Stadtwerken
Ramstein-Miesenbach beschäftigt,
sind Gastauszubildende
im Ausbildungszentrum der Stadtwerke
Kaiserslautern.

Ihre Ausbildung bei der SWK.