Nie mehr im Regen stehen

Die Angebote der Stromdiscounter ­klingen ziemlich verlockend. Doch oft halten Billiganbieter ihre Versprechen nicht. Anders SWK Stadtwerke Kaiserslautern.

Rechnungschaos, unberechtigte Mahnungen, nicht ausgezahlte Guthaben, verschleppte Kündigungen und ein Kundenservice, der sich tot stellt. Kunden von Billig-Stromanbietern haben oft jede Menge Ärger. Nach den Pleiten von Teldafax im Jahr 2011 und Flexstrom 2013 erhitzte jüngst der Hamburger Discount-Stromanbieter Care Energy die Gemüter zahlreicher Verbraucher. Die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz und TenneT hatten die Verträge für die Nutzung des Stromnetzes gekündigt, weil das Unternehmen die geforderte EEG-Umlage nicht gezahlt hat. Wenig später verweigerten auch die Gasnetz­betreiber wegen ausstehender Zahlungen den Zugang zu ihren Netzen. Die Konsequenz: Care Energy konnte schließlich seinen Kunden weder Strom noch Erdgas liefern. Die fielen damit in die Ersatzversorgung der örtlichen Versorger.

Wer die Wahl hat?…

Hierzulande kann jeder seinen Stromlieferanten frei wählen. Vergleichsportale wie verivox.de oder check24.de ermuntern zu einem Wechsel und stufen solche Unternehmen auf die vorderen Ränge ein, die mit hohen Boni locken oder direkt Vermittlungsprämien an das Portal zahlen. Auf den ersten Blick lässt sich so im ersten Jahr viel Geld sparen. Allerdings lohnt es sich, vor Vertragsabschluss sehr genau das Klein­gedruckte zu prüfen. Care Energy etwa versprach Strom für 19,90 Cent die Kilowattstunde – bis zu einem Viertel günstiger als die Konkurrenz. Auf zusätzlich anfallende Kosten verwiesen lediglich die AGB, nicht aber der Online-Tarifrechner.

„Geschäftsmodelle von sogenannten Discount-Stromanbietern sind häufig unseriös kalkuliert und scheitern aus diesem Grund immer wieder“, weiß Ortwin Kafitz von SWK Stadtwerke Kaiserslautern. „Denn bei allen Stromanbietern in Deutschland besteht der Strompreis zu ungefähr 78 Prozent aus Kosten für Steuern, Abgaben und Umlagen sowie den staatlich regulierten Netzentgelten. Lediglich bei den letzten 22 Prozent bleibt ein ziemlich überschau­barer Spielraum für die eigene Preisgestaltung.“

Regional zahlt sich aus

Von SWK Stadtwerke Kaiserslautern Energie zu beziehen, ist nicht nur sicher, es kommt auch der Region zugute. Sie schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort, beauftragen heimische Unternehmen, unterstützen Sport, Kultur und soziale Projekte in der Region und verbessern die Infrastruktur. Kurz: Sie übernehmen Verantwortung – weit über eine zuverlässige Energieversorgung hinaus.

„Als regional verwurzeltes Stadtwerk sind wir außerdem ein wichtiger Treiber der Energiewende“, erklärt Ortwin Kafitz. „Wir setzen uns für Energieeffizienz und regenerative Stromerzeugung ein. Und wir bieten Produkte, die sich mit günstigen Preisen und flexiblen Laufzeiten eng an den Bedürfnissen der Kunden orientieren.“ Ganz nach unserem Motto: Für Sie. Mit ganzer Energie.


Nah,

Nah, transparent und zuverlässig: Kunden regionaler Versorger sind mit Sicherheit in guten Händen. (Bild: Getty Images – Westend61)

Gut zu wissen

Kann ein Billiganbieter keinen Strom mehr liefern, müssen dessen Kunden nicht im Dunkeln sitzen. In Deutschland ist gesetzlich geregelt, dass dann der örtliche Grundversorger einspringt. Vermittelt der Discounter seine bisherigen Kunden an einen Ersatz-Energieversorger, benötigt er die Zustimmung des Verbrauchers. Sobald ein Lieferant seine Leistung nicht mehr erbringt oder die Preise beziehungsweise die Vertragsbedingungen anpasst, haben Kunden zudem ein außerordentliches Kündigungsrecht.


Energie-Tipp/

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