Nicht überrumpeln lassen

Der Kundenbeirat der SWK rät zur Vorsicht beim Anbieterwechsel – besonders bei fragwürdigen Haustürgeschäften.

Der Kundenbeirat der SWK warnt vor unseriösen Haustürgeschäften. „Als Mittler zwischen Kunden und Unternehmen möchten wir die Kunden vor möglichen Schäden durch unse­riöse Haustürgeschäfte warnen“, erklärt Gottfried Eisenbeis (links im Bild), Vorsitzender des Kundenbeirats. Immer wieder wird von Drückerkolonnen oder Anrufern berichtet, die mit dreisten Tricks versuchen, SWK-Kunden abzuwerben. Dabei merken die Betroffenen oft erst viel zu spät, dass sie einen Vertrag abgeschlossen haben. Denn für einen Wechsel genügen bereits Name und Zählernummer. Wenn also jemand nach der Zählernummer fragt, den Gas- oder Stromzähler sehen möchte sowie die letzte Abrechnung, sollten die Alarmglocken läuten. „Als Kundenbeirat raten wir ausdrücklich von Haustürgeschäften und telefonischen Vertragsabschlüssen ab“, sagt die stellvertretende Vorsitzende Liesel Durst (rechts im Bild). „Was auf den ersten Blick wie eine Einsparmöglichkeit aussieht, entpuppt sich im Nachhinein oft als Nachteil. Es werden Konditionen versprochen, die später nicht gelten. Auch bei Vorkasse ist Vorsicht geboten. Zudem fällt bei einem Anbieterwechsel die SWKcard mit ihren vielen Vergünstigungen weg.“ Ist trotz aller Vorsicht dennoch ein Vertrag ­zustande gekommen, kann man innerhalb von 14 Tagen von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch machen.