Kostenlos den Durst stillen

SWK hat in der Kernstraße/Ecke Fackelstraße einen neuen Trinkwasserspender aufgestellt. Bei der EInweiung gab es einen Trinkbbecher gratis dazu.

Anlässlich der Einweihung des ersten geförderten öffentlichen Trinkwasserspenders in Rheinland-Pfalz besuchte Umweltministerin Ulrike Höfken am 2. Juli Kaiserslautern. Sie machte deutlich, dass bedingt durch den Klimawandel die Hitzebelastungen in den Sommermonaten bereits erheblich seien. Eine ausreichende Versorgung der Bürger mit Flüssigkeit sei gerade an heißen Tagen besonders wichtig. Daher habe das Land das Förderprogramm „100 öffentliche Trinkwasserspender für Rheinland-Pfalz“ aufgelegt. Sie freue sich sehr, dass SWK als erstes Stadtwerk einen öffentlichen Trinkwasserbrunnen installiert hat.

Durstlöscher Nummer eins

Richard Mastenbroek, Vorstandsmitglied der SWK, betonte: „Trinkwasser ist der Durstlöscher Nummer eins. Gerne haben wir die Gelegenheit ergriffen und den ersten Trinkwasserspender an zentraler Stelle in der Fußgängerzone aufgestellt.“ Bürgermeisterin Beate Kimmel begrüßte das Engagement der SWK: „Aufgrund der Bauweise können an dem Wasserspender auch Trinkflaschen befüllt werden. So kann jeder ­einen kleinen Beitrag zur Verringerung des Plastikmülls leisten.“ Nachhaltig sind auch die Mehrwegtrinkbecher, die SWK verteilte. 125 Passanten freuten sich über einen mit kühlem Trinkwasser gefüllten Mehrwegbecher aus nachwachsenden Rohstoffen.

Von höchster Qualität

Der Trinkwasserspender kann tagsüber genutzt werden, in den Nachtstunden wird er abgestellt. Während der täglichen Betriebszeit werden die Leitungen in regelmäßigen Intervallen gespült, sodass immer frisches Trinkwasser gemäß den hohen Anforderungen der Trinkwasserverordnung zur Verfügung steht. Außerdem wird der Wasserspender regelmäßig beprobt.

Erfrischt entspannen

Gleich daneben hat SWK eine Solarbank aufgestellt. Sie bietet eine Sitzgelegenheit sowie Lademöglichkeiten für Handy und Co. Dazu sind sowohl USB-Anschlüsse vorhanden als auch eine Zone zum kabellosen Laden. Die Bank erzeugt einen WLAN-Hotspot, der von Passanten genutzt werden kann.

Zum Titelbild: SWK hat als erstes Stadtwerk in Rheinland-Pfalz einen öffentlichen Trinkwasserbrunnen errichtet. Die schlanke Edelstahlsäule fügt sich harmonisch ins Stadtbild ein.


Besser bechern

Der erste Kaffee zum Mitnehmen in Deutschland wurde angeblich 1996 ausgeschenkt. „Coffee to go“ nennt sich das heute. Rund 70 Prozent der Kaffeefreunde greifen mittlerweile zum Pappbecher mit Plastikdeckel. Aus einer guten Idee wurde eine Umweltplage mit 1,2 Milliarden To-go­Bechern pro Jahr, alle Einweg. Also besser den Becher selbst mitbringen oder einen Mehrweg­becher vor Ort kaufen. Das rheinlandpfälzische Umweltministerium hat die hessische Idee des ,,BecherBonus“ aufgegriffen und eine Reihe von Unternehmen gewonnen, die einen Preisnachlass von mindestens zehn Prozent gewähren, wenn Kunden eigene Becher mitbringen. Für Lokalpatrioten gibt es den Lautrer Kaffeebecher in einer Reihe von Verkaufsstellen.

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