Bonus für Stromer

Wer ein Elektroauto kauft, wird vom Staat kräftig bezuschusst. Wer bekommt welche Prämie? Hier finden Sie alles, was Sie über die Förderung wissen sollten.

Sie spielen mit dem Gedanken, auf ein Elektroauto umzusteigen? Dann ist jetzt der ideale Zeitpunkt. Um Autofahrern den Kauf eines E-Mobils schmackhaft zu machen, gibt es seit Sommer 2016 den „Umweltbonus“. Im November 2019 beschloss die Bundesregierung, die Förderung bis 2025 zu verlängern und die Zuschüsse zu erhöhen. Im Februar 2020 gab die Europäische Kommission in Brüssel grünes Licht für die Förderpakete. Wer sich für ein E-Auto, ein Brennstoffzellen-Fahrzeug oder einen Plug-in-Hybrid entscheidet, kann bis zu 6000 Euro Umweltbonus bekommen.

Damit steigt die Förderhöhe um bis zu 50 Prozent. Die neuen Fördersätze gelten für alle Fahrzeuge, die ab dem 5. November 2019 zugelassen wurden. Der erhöhte Umweltbonus wird wie bisher zur Hälfte vom BAFA und zur Hälfte von der Industrie gezahlt.

Wie werden E-mobile bezuschusst?

Reine Elektro- und Brennstoffzellenautos mit einem Netto-Listenpreis von bis zu 40 000 Euro werden mit 6000 Euro gefördert, teurere Fahrzeuge bis 65 000 Euro mit 5000 Euro. Plug-in-Hybride bis zu einem Netto-Listenpreis von 40 000 Euro werden mit 4500 Euro pro Wagen bezuschusst. Bei einem Netto-Listenpreis über 40 000 bis 65 000 Euro gibt es 3750 Euro Umweltprämie.

Wer bekommt die E-Auto-Prämie?

Privatpersonen, Unternehmen, Vereine, Körperschaften oder Stiftungen können bei Erwerb eines neuen erstmalig zugelassenen E-Autos sowie bei jungen gebrauchten Elektrofahrzeugen den Umweltbonus beantragen. Das Besondere: Die Förderung ist nicht gedeckelt, es können unbegrenzt viele Anträge gestellt werden.

Welche E-mobile werden gefördert?

Den Umweltbonus gibt’s für Elektro- und Brennstoffzellenautos sowie Plug-in-Hybride, deren Basismodell den Netto-Listenpreis von 65 000 Euro nicht übersteigt. Eine Übersicht der förderfähigen Modelle gibt es auf der BAFA-Website, die regelmäßig aktualisiert wird. Am 18. Februar 2020 umfasste sie 185 Elektroautos, ein Brennstoffzellen-Fahrzeug und 93 Plug-in-Hybride. Käufer müssen ihr neues E-Auto mindestens sechs Monate behalten. Auch junge gebrauchte Elektrofahrzeuge können gefördert werden.

Werden Elektroautos auch steuerlich gefördert?

Ja, für Erstzulassungen zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2020 ist Ihr Elektrofahrzeug zehn Jahre lang von der Kraftfahrzeugsteuer befreit. Nach einem Halterwechsel innerhalb dieser zehn Jahre wird dem neuen Fahrzeughalter die Steuerbefreiung für den dann noch verbleibenden Zeitraum gewährt. Dieser Steuervorteil gilt nicht für Hybridfahrzeuge, die auch von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden.

Wie beantragt man den Umweltbonus?

Über ein elektronisches Formular auf der Website des BAFA. Gibt das Bundesamt grünes Licht, überweist es den Zuschuss auf Ihr Konto. Wichtig: Der Kauf oder das Leasingverfahren des neuen Fahrzeugs, müssen bereits abgeschlossen und der Wagen zugelassen. Ansonsten kann der Fördervertrag noch nicht gestellt werden.

Bekommt man Zuschüsse für den Kauf einer privaten Ladestation (Wallbox)?

Die Förderung privater Ladestationen ist bisher noch nicht einheitlich geregelt. Einzelne Bundesländer und Kommunen bezuschussen aber den Kauf einer Wallbox. Darüber hinaus fördern eine Reihe von Energieversorgern private Ladestationen. Eine Nachfrage bei der Kommune und beim Versorger kann sich also durchaus lohnen.

Prüfen Sie die Möglichkeiten

Alle Infos zum Umwelt­bonus, das Antragsformular, Checklisten und Übersichten finden Sie auf der Seite des BAFA oder hier.

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